2005-09-02 16:53:47

Channel-Strategie garantiert Wachstum

Mit seiner strikten Fokussierung auf den Channel sichert Intel sich und seinen Partner weit über dem Markt liegende Steigerungsraten.

Michael Reisner

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Immer mehr Prozessoren werden über den Fachhandel verkauft. Weltweit waren es 2004 bereits ein Drittel aller Prozessoren. Entsprechend hoch waren auch die Zuwächse, die der Chip-Riese vergangenes Jahr im Channel zu verzeichnen hatte: bei Desktops waren es 20 Prozent, bei Servern und Motherboards 40 Prozent, und im Mobile Segment wuchsen die Absätze um sagenhafte 300 Prozent.

Wesentlichen Anteil an diesem Erfolg haben die Partnerprogramme, durch welche den Channel-Mitgliedern nicht nur Zugang zu den neuesten Technologien verschafft wird, sondern die ihnen auch neue Anwendungsbereiche erschließen. Im Wesentlichen sind es drei Programme, in denen sich Partner wieder finden: das Intel Premier Provider Program IPP, das Intel Product Integrator Program IPI und das Standardprogramm für neue Händler, das Intel Reseller Program. Eine Besonderheit dieser Programme ist, das sie den Mitgliedern ermöglichen, an speziellen weiterverführenden Trainings wie „Build Your Own Server“, „Build Your Own Notebooks“ oder dem Hyperthreading-Kurs teilzunehmen, der zum Führen des Logos des Pentium 4-Prozessors mit Hyperthreading-Technologie berechtigt.

Ergänzend zu diesen Programmen veranstaltet Intel jährlich eine Serie von Händlertreffen, wie zuletzt die in Wien Vösendorf abgehaltene Intel Channel Conference ICC, die im Frühjahr und Herbst stattfindet. Dabei wurde erstmals die Dualcore-Technologie im Detail vorgestellt (siehe auch „Dualcore-Technologie von Intel“ auf Seite 24), sowie konkrete Nutzungskonzepte für den kommenden Trend „Digital Home“ gebracht.