2006-05-31 13:29:18

Festplattenlose Speichervirtualisierung

Herstellerunabhängige Lösung

Mit einer neuen Variante des im vergangenen Sommer präsentierten Network Storage Controller NSC55 will Hitachi Data Systems für Furore auf dem Virtualisierungssektor sorgen.

Fritz Katz

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Das eigenen Angaben zufolge vor allem für mittelgroße Unternehmen konzipierte Speichersystem wird ab sofort auch "Disk-Less", also ohne eigenen Festplattenspeicher, angeboten. Dieser Umstand soll Unternehmen die Möglichkeit bieten, ihr Speichermanagement über eine zentrale Kontrolleinheit zu steuern, ohne in zusätzliche Festplatten investieren zu müssen.

Die Virtualisierungsfähigkeit des Controllers funktioniert zu einem Großteil herstellerunabhängig. Freie Ressourcen können sowohl von Hitachi-eigenen Speichersystemen als auch von Systemen anderer Herstellern wie EMC, HP, IBM und Sun in einem virtualisierten Pool zusammengeführt werden. Laut Hitachi lassen sich mit der Disk-Less-Variante bis zu 16 Petabyte heterogene externe Speicherkapazität verwalten. Mit der Möglichkeit, auf bestehende Speicherinfrastruktur aufzubauen und diese über die Virtualisierungsanwendung zu optimieren, will das Unternehmen vor allem mittelgroße Unternehmen ansprechen.

"Mit dieser Lösung haben wir die Eintrittschwelle für leistungsfähige Speicherlösungen für Unternehmen noch einmal herab gesetzt und insgesamt die Produktpalette der Hitachi-Speicher-Familie noch attraktiver gemacht", meinte John Ryden, Geschäftsführer von Hitachi Data Systems Österreich. Er zeigte sich überzeugt, dass sich der Virtualisierungs-Zugang von Hitachi durch die nun präsentierte Diskless-Variante auf dem Speichermarkt durchsetzen werde. "Die Zugkraft, die wir mit unserer Virtualisierungslösung erreicht haben, ist phänomenal. Wir verschicken zum Auslieferungsstart weltweit mehrere tausend intelligente virtuelle Controller", so Ryden.