2005-09-20 12:11:24

Know-how hat keine Konkurrenz

Stefan Dick

Stefan Dick

Das burgenländische IT-Unternehmen bit-Studio mit Sitz im Technologiezentrum Eisenstadt nimmt in vielerlei Hinsicht eine Ausnahmestellung ein.

Michael Reisner

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Die Firmengrößen im Burgenland bewegen sich im Mittel bei ein bis fünf Mitarbeitern. Mit 15 Mitarbeitern liegt man schon weit über dem Durchschnitt. Ist man noch dazu ein IT-Unternehmen, macht einem wie im Fall der bit-Studio GesmbH (www.bit-studio.at) in Eisenstadt diese Position keiner mehr so schnell streitig. Allerdings wollte auch dieser Erfolg zuerst erarbeitet werden.

Gegründet 1988 in Hornstein im Burgenland von Stefan Dick konzentrierte sich das bit-Studio von Anfang an auf Dienstleistungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie die Bereitstellung entsprechender Hardware und Software. Im Jahr 1997 wurde der Standort in den Technologiepark Eisenstadt verlegt, was u.a. die Chance bot, aufgrund der verbesserten geographischen Lage und optimaler Infrastrukturvoraussetzungen sein Marktposition zu stärken und sich als anerkannte Kompetenz vor Ort zu etablieren.

Als Infrastrukturanbieter ist das bit-Studio in erster Linie auf die öffentliche Verwaltung und Versorgung konzentriert, die die größte Kundengruppe stellen, sowie den regionalen Mittelstand. An Hard- und Software werden überwiegend IBM-Produkte eingesetzt, im Netzwerkbereich setzt das bit-Studio auf Cisco. Die größten Projekte, die das bit-Studio im Bereich der öffentlichen Verwaltung durchführte, waren die Einbindung aller burgenländischen Gemeinden mittels Router (und nachfolgender remote Betreuung) sowie die IT-Ausstattung aller im Landtag vertretenen Abgeordneten mit Notebooks einschließlich der Schaffung der lokalen Infrastruktur für ungeschränkten mobilen Zugriff.

Mit allen Kunden wird grundsätzlich ein Servicevertrag geschlossen, mit individuell vereinbarten SLAs wie garantierte Reaktionszeiten oder Mitarbeiter vor Ort.

Zu den Kunden unterhält Dick ein offenes Verhältnis und pflegt informelle Kontakte. Dazu gehören einerseits periodische Veranstaltungen, zu denen die Kunden in Begleitung eingeladen werden. Außerdem wird jedes Jahr ein von burgenländischen Künstlern gestalteter Kalender aufgelegt, der an alle Kunden verschickt wird. „Diese Bilder hängen im ganzen Burgenland“, ist sich Dick der Breitenwirkung dieser Aktionen bewusst. Zu besonderen Anlässen wird auch eine Spezialedition wie die „Jahreszeiten“ im Holzkatalog aufgelegt.

Als Mitbewerb hat Dick natürlich einerseits „alle großen Hersteller“ – aber diese sind in der Regel nicht wirklich vor Ort, und andererseits die großen Businesspartner, unter denen aber keiner sei, meint Dick, der vom Know-how her die geforderte Komplexität abdecken könnte.