2011-09-17 09:34:57

Komplexe IT anwenderfreundlich nutzbar machen

Gentics EDV Dienstleistungen GmbH

Führendes Portal- und CMS-Know-how aus Österreich, Alexander Szlezak

Führendes Portal- und CMS-Know-how aus Österreich, Alexander Szlezak

Mit innovativer Portal- und Content Management Software (CMS) hat sich Gentics zum führenden Hersteller in Österreich empor gearbeitet.

Michael Reisner

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Diese Wahrscheinlichkeit ist groß, mit Software aus dem Hause Gentics EDV Dienstleistungen GmbH (www.gentics.com) mit Sitz in Wien schon einmal in Berührung gekommen zu sein. So nutzen große Unternehmen wie die Telekom Austria die Portal- und CMS-Lösungen von Gentics, um ihre Kunden aus dem geschäftlichen Bereich - KMUs, Mittelständler und Großbetriebe - zielgruppengerecht ansprechen und informieren zu können. Im öffentlichen Bereich wiederum ist die wohl bekannteste Lösung www.help.gv.at, die allerdings – nach der Beurteilung von Mag. Alexander Szlezak, Managing Director von Gentics nur inhaltlich, nicht aber technologisch eine Portallösung ist. „Denn“, so die Begründung „help.gv.at hat keine Anmeldetechnik.“

Wie Projektor und Fotoapparat

Den grundsätzlichen Unterschied zwischen Portal und Content Management Software erklärt Szlezak mit „Fotoapparat und Projektor“: „Der Fotoapparat – CMS - macht die Bilder, der Projektor – das Portal - gibt sie wieder.“ Mit dem Gentics Portal.Node und Gentics Content.Node hat Gentics beide Lösungen auf Basis Standard-Software in ausgereifter Form im Angebot und im Markt. Diese werden von den Kunden in unterschiedlichsten Konfigurationen eingesetzt: einzeln, gemeinsam oder im Mix mit Software anderer Hersteller. „Zu den großen Playern wie IBM, SAP oder Oracle stehen wir teilweise in Konkurrenz und sind auch Partner, weil diese in der Regel kein so gutes CMS haben. Unser CMS beliefert z.B. Websphere und ist über einen Connector integriert.“, erklärt Szlezak dieses vermeintliche Paradoxon.

CMS boomt, Portal ist im Hype

Content Management Software ist mittlerweile weit verbreitet. Das Portal ist erst seit etwa ein bis zwei Jahren ein Thema. „Das Portal ist derzeit ein Hype. Die Leute lernen gerade den Unterschied zwischen Portal und CMS – das hat viel Baustellen aufgemacht.“, zeigt sich Szlezak ganz zufrieden mit der jetzigen Situation. Denn das Portal stellt nicht nur Gruppeninformationen zur Verfügung, sondern ermöglicht auch neue Funktionalitäten wie einen Conference Call auf Knopfdruck: „Wir sorgen eben dafür, dass IT funktioniert und einfach ist.“

Als Unterscheidungsmerkmale und große Vorteile gegenüber anderen Produkten nennt Szlezak die Benutzerfreundlichkeit – „Simplify IT“ -, die rasche Einsetzbarkeit – „tele.ring war in 6 Wochen online, help.gv.at in 8 Wochen“ - und die Erweiterbarkeit und Skalierbarkeit – „Das BRZ hat 1 System mit 25 Portalen“.

In Summe hat Gentics etwa rund 250 Systeme in den USA und Europa installiert, u.a. bei Industrie- und Finanzkunden und im öffentlichen Umfeld.

Partnernetz und Expansionspläne

Da die Software grundsätzlich nicht nur kaufbar ist sondern auch gemietet werden kann, könnten sich auch KMUs ein gutes System leisten, meint Szlezak zur Erschließung neuer Kundenschichten. Das schließt mit ein, dass Gentics auch seine Partnerlandschaft erweitern will. „Der Partner muss nicht unbedingt programmieren können, um eine komplette Portallösung zu bauen“, beseitigt Szlezak etwaige Bedenken. „Sie können bei Projekten auch auf unseren 2nd Level Support zurückgreifen.“ Etwa 50 Prozent des Vertriebs wird über die 25 bestehenden Partner abgewickelt. Diese kommen aus unterschiedlichen Bereichen wie Agentur (Grafik), Systemintegration und IT-Fachhandel. Der Partner muss sich zertifizieren wird beim 1. Projekt zusätzlich betreut und bekommt danach Nachschulungen. Denn oberstes Priorität ist, dass „die Qualität und Sicherheit stimmen muss“ (Szlezak).

Ganz eigene Expansionspläne hat Gentics in Richtung Osteuropa, aktuell sind Rumänien und Ungarn. Mittelfristig ist geplant, über diese Region den Umsatz zu versechsfachen und den Mitarbeiterstand auf 50 bis 60 Personen auszubauen. „Dazu wäre aber eine Partnerschaft mit einer größeren Firma interessant“, gibt sich Szlezak beschieden realistisch.

Gentics EDV

Die Ursprünge von Gentics reichen in die 90er Jahre zurück. 1999 wurde – von den vier späteren Gründern, darunter Szlezak - das Studentenportal www.cycamp.at entwickelt und ein Redaktionssystem geschrieben.

Am Höhepunkt des Internet-Hype im Jahr 2000 wurde dann die Gentics EDV Dienstleistungen GmbH gegründet, mit dem Ziel, Standard-Software im Portal und CMS-Bereich zu entwickeln.

Das Unternehmen ist unabhängig und bilanziert seit dem 1. Tag positiv. Derzeit werden 15 Mitarbeiter beschäftigt, 3 davon im Bereich Vertreib und Neukundenakquisition. In der (getrennten) Entwicklung arbeiten 9 Personen, 2 weitere im Solution Center.

Der Firmensitz ist in Wien 3.