2005-12-06 15:17:36

Österreichische Alternative zu Skype

Mitte November 2005 startete der österreichische Internet-Telefonie-Betreiber fairtel. mit sensationellen Tarifen.

Michael Reisner

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Mit dem Motto „Internet-Telefonie für alle“ ist das in Wien ansässige Unternehmen fairytel. (www.fairytel.at) am heimischen Markt gestartet. „Der Erfolg von Skype hat ganz klar den Bedarf an Alternativen zum Mobilfunk und Festnetz gezeigt!“ sagt Peter Lauppert, Gründer und Geschäftsführer der fairytel. communications GmbH, und führt weiter aus: „Es gibt aber kaum Angebote zwischen Mobilfunk und klassischer Festnetz-Telefonie. Dieses Vakuum füllen wir mit Internet-Telefonie.“

Bestärkt wurde er in seinem Beschluss, dass seit 1995 ein Rückgang an Festnetzbenutzern von 8,6 % verzeichnet werden konnte. Nur noch 39,2 % der Österreicher nutzten 2003 ein Festnetz. Grund dafür ist das Preisdumping im Mobilfunksegment. Weiters sind bereits 61 % der österreichischen Bevölkerung online, wobei die Zahl der Breitbandanschlüsse stetig steigt.

Preishit

Punkten will fairtel. auch mit einer klaren Preisstruktur nach dem Schema 0:1:2. Mit nur 0 Cent netzintern, 1 Euro Grundgebühr und 2 Cent innerhalb Europas hat fairytel. im Kampf um Marktanteile ein gewichtiges Argument auf Lager, und sagt damit gleichzeitig den oft unübersichtlichen Tarifstrukturen der Mitbewerbern den Kampf an.

fairytel. funktioniert nach dem Prinzip VoIP. Telefoniert wird über ein konventionelles Telefon, das über eine Zusatzbox mit dem Internet verbunden ist. Über diese Box wird die Sprache digitalisiert und in IP-Pakete verpackt an fairytel. versendet. Von dort aus werden die Gespräche in das herkömmliche Telefonnetz eingespeist. Dadurch ist jedes Telefon auf der Welt erreichbar und es kann von jedem Telefon angerufen werden. Damit bietet fairytel. alle Vorteile der Festnetz-Telefonie sowie die Möglichkeit einer österreichischen Rufnummer.

fairytel. wurde 2004 von Peter Lauppert und Christian Rusa gegründet. >red<