2010-09-16 09:36:07

Preisvergleich hilft dem Fachhandel

Mag. Vera Pesata mit den Stuienautoren

Mag. Vera Pesata mit den Stuienautoren

Eine Studie über den Einfluss von Preisvergleichsplattformen zeigt deutliche Vorteile gegenüber Retailern.

Fritz Katz

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Preisvergleichsplattformen im Internet spielen insbesondere beim Kauf von Elektronikprodukten eine immer größere Rolle. Mit durchschnittlich 1,3 bis 1,5 Millionen Unique Clients im Monat ist Geizhals.at die größte österreichische Shoppingplattform im Bereich Hard- und Software, Consumer Electronics und Haushaltsgeräte. Rund 1.000 Händler setzen dort monatlich im Durchschnitt 45 Mio. Euro um. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Marketing-Management der Wirtschaftsuniversität Wien hat Geizhals.at den Einfluss von Preisvergleichsplattformen untersucht und das Kaufverhalten von Nutzern und Nichtnutzern einander gegenübergestellt. Dabei wurden 2.520 vollständig ausgefüllte Fragebogen von Studienautor Mag. Johannes Cech in Zusammenarbeit mit Univ.Prof. Dr. Fritz Scheuch und Univ.Ass. Dr. Arne Floh vom Institut für Marketing-Management der Wirtschaftsuniversität Wien ausgewertet.

 Eindeutig widerlegt wird von der Studie das Vorurteil, Preisvergleichswebseiten würden Kaufkraft von den Fachhändlern absaugen. So geben 34,5% der Nutzer und 40,6% der Nichtnutzer von Preisvergleichsseiten an, beim Händler im Geschäft gekauft oder aber online bestellt und die Ware vor Ort abgeholt zu haben. Dagegen haben nur 22,4% der Nutzer im Elektrogroßmarkt gekauft, bei den Nichtnutzern waren es 40,4%.

Mehr Details finden Sie in der Printausgabe 12/05 auf Seite 18.

Im Downloadbereich können sich Interessierte die gesamte Studie herunterladen.