2005-09-19 11:23:52

Service-Konzept für den Channel

Als Newcomer hat Combase einen rasanten Start in Österreich hingelegt und sich im Service-Markt schnell als fixe Größe etabliert.

Michael Reisner

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Seit Anfang des Jahres bietet die Combase Austria vom Standort Schwechat aus ihre Dienste an. Diese liegen in den Bereichen Logistics (Warenein- und ausgang, Customizing etc), Repair Services und Customer Care (Call Center, Halpdesk etc) und sind speziell auf die IT- und Telekommunikationsbranche ausgerichtet, und werden u.a. schon von Fujitsu Siemens, Humax, Samsung, AOC oder Sharp in Anspruch genommen.

Gelebte Konvergenz

Peter Benedet, Geschäftsführer der Combase Austria, sieht durch diese Erfolge vor allem das neue Service-Konzept bestätigt, das zum Einen sowohl auf Telekommunikationsprodukte wie Handys, IT-Produkte wie Laptops, PDAs, Drucker oder Monitore und Multimedia-Devices wie Receiver oder Decoder anwendbar ist. Hier liege der große Vorteil von Combase im übergreifenden Know-how, das seit Jahren in all diesen Bereichen aufgebaut worden sei, und bei dem kein Mitbewerber mithalten könne, meint Benedet. Auch sei Combase sehr flexibel: „Unser Portfolio reicht vom Kleingerät bis zur Großpalette.“ Dieser Punkt sei besonders wichtig in den dynamischen Märkten, die von Preiskampf und hartem Wettbewerb gekennzeichnet sind.

Denken in Prozessen

Das zweite große Plus von Combase liegt in der flexiblen Abwicklung der Services. Waren bisher die Reparaturkosten ausschlaggebend, so werden jetzt vermehr die dahinter liegenden Systeme in Frage gestellt. Hier sei der Vorteil von Combase, dass „wir klare Prozessstrukturen haben, die auf Standards aufbauen, und nachvollziehbar sind“, hebt Benedet hervor. Das ermöglicht es dem Unternehmen letztendlich auch, seine Services sequentiell kleineren Herstellern anzubieten, und diese beim Wachstum zu unterstützen.

Derzeit werden in Schwechat mit 20 Mitarbeitern pro Monat 6.000 Reparaturen und pro Tag 600Logistics-Fälle abgewickelt. Angesichts des heimischen Bedarfs an seinen Services rechnet Benedet allerdings mit einer enormen Volumsausweitung und will bis Jahresende die Mitarbeiteranzahl in etwa verdoppelt haben.