2007-08-11 11:28:15

Verteiltes Rechnen für die Weltgesundheit

Das FH Technikum Wien unterstützt als erster heimischer Partner die World Community Grid.

Michael Reisner

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Die Fachhochschule Technikum Wien beteiligt sich als erster österreichischer Partner am weltweiten Computernetzwerk zur Erforschung von Krankheiten, dem World Community Grid. Das von IBM gesponserte Grid hilft dabei, neue AIDS-Therapien zu entwickeln und Krankheiten, die im Zusammenhang mit dem menschlichen Genom stehen, zu erforschen.

 

 

Als World Community Grid-Partner stellt die Fachhochschule Technikum Wien freie Rechenleistungen zur Verfügung und hat auch die rund 2.000 Studenten dazu aufgefordert, ihre ungenutzte Rechenleistung zu spenden. Die Hochschule für technische Berufe ist damit neben der Universität Heilbronn die zweite in Europa, die sich aktiv für das Netzwerk für die Weltgesundheit engagiert.

Weltweites Partnernetz

Aktuell sind es weltweit 143 Partner aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und aus gemeinnützigen Organisationen, die sich am humanitären Projekt beteiligen. Im Vorsitz des World Community Grid sind Institutionen wie Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Mayo Klinik und Universitäten vertreten. Das Projekt wird von IBM mit der Hardware, Software und den technischen Services unterstützt. IBM sorgt auch für die nötige Sicherheit. Zu den Maßnahmen zählen ein Virenschutz, die Kennzeichnung der an den World Community Grid-Agent gesendeten Daten mit einer digitalen Signatur, die Verschlüsselung lokal gespeicherter und an den World Community Grid-Server gesendeten Dateien, sowie die biometrische Zugangskontrolle zu den Servern. Zudem werden keine persönlichen Daten der Teilnehmer erhoben.

Weitere Teilnehmer gesucht

 

 

Für die Umweltforschung und zur Erforschung von Naturkatastrophen werden neue World Community Grid-Partner gesucht. Denn je größer das virtuelle Netzwerk umso mehr Forschungsprojekte können davon profitieren. Unternehmen, gemeinnützige Vereine und Bildungsinstitutionen können sich als Partner beteiligen, indem sie selbst Rechenkapazitäten spenden und einen Beitrag über das World Community Grid sowie den Link www.worldcommunitygrid.org auf ihrer Webseite veröffentlichen.

Für weiterführende Informationen steht auch Gerda Ballik (Gerda_Ballik@at.ibm.com) von IBM Österreich zur Verfügung.